Die besten Tipps für eine sichere Urlaubsreise mit dem Auto

Mit dem Auto in den Urlaub
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Ferien mit dem eigenen PKW zu machen, bietet einige Vorteile. Vor allem wenn es zu einem Urlaubsort innerhalb Deutschlands oder ins benachbarte Ausland geht, ziehen viele Deutsche den eigenen PKW anderen Verkehrsmittel vor. Damit jeder Reisende sicher am Urlaubsort ankommt, sollte man einige wichtige Dinge beachten. Schließlich kostet eine Panne auf der Autobahn nicht nur Nerven und Geld, sondern auch wertvolle Urlaubszeit. Nur wenn der Wagen fit für die Reise ist, kann eine sichere und angenehme Anreise gewährleistet sein.

Ist das Auto fit für die Reise?

Vor einer längeren Fahrt lohnt sich ein Blick unter die Motorhaube. Viele Füllstände kann jeder Autobesitzer selbst kontrollieren. Hier eine Checkliste der wichtigsten Punkte, die zu beachten sind:

  • Ölstand kontrollieren
  • Scheibenwaschflüssigkeit
  • Die Gültigkeit der TÜV Prüfplankette überprüfen
  • Muss noch ein Service gemacht werden
  • Zustand der Reifen – ist möglicherweise ein Tausch vor dem Urlaub nötig
  • Reifendruck – spielt eine entscheidende Rolle auf den Verbrauch des Autos
  • Lichtanlage prüfen: Blinker, Rückfahrscheinwerfer, Abblend- und Fernlicht, Bremslicht sowie Warnblinkanlage
  • Erste-Hilfe Kasten überprüfen
  • Warndreieck
  • Sicherheitswesten

 

Diese Details zu überprüfen, nimmt nicht besonders viel Zeit in Anspruch. Gerade wenn es mit einem älteren Fahrzeug auf große Reise geht, lohnt sich ein professioneller Urlaubscheck in einer Werkstätte. Mitglieder eines Automobilklubs erkundigen sich einfach dort nach günstigen Angeboten. Die Überprüfung der Klimaanlage und das Auffüllen der Flüssigkeit wie auch der Bremsflüssigkeit lässt man besser von einem Fachmann durchführen. Sollten sich schwere Mängel zeigen, ist der Umstieg auf ein anderes Fahrzeug möglicherweise angezeigt. Nicht jeder kann sich einen Neuwagen finanzieren. Hier findet man schnell einen übertragenen Wagen. Dank der übersichtlichen Suchmaske auf den online Gebrauchtwagenplattformen ist im Nu ein tolles Auto für die Urlaubsreise gefunden, das genau den persönlichen Vorstellungen entspricht.

Bei Auslandsreisen – über die gesetzlichen Bestimmungen informieren

Bei Fahrten mit dem eigenen PKW ins Ausland sollte man nicht darauf vergessen, dass in jedem Land andere Bestimmungen gelten. Das betrifft zum Beispiel die maximalen Höchstgeschwindigkeiten für Autobahnen, Landstraßen und das Stadtgebiet. Bei Übertretungen drohen empfindlich hohe Strafen. In manchen Ländern sind Lenker auch tagsüber dazu verpflichtet, das Licht aufzudrehen. In der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Schweden und Norwegen zum Beispiel straft die Polizei Autofahrer, die sich nicht an das Motto „Licht am Tag“ halten. Außerdem ist in vielen Ländern die Nutzung der Autobahnen mautpflichtig, dazu gehören zum Beispiel Ungarn, Slowenien oder Österreich. Am besten kauft man schon vor Urlaubsantritt eine Vignette, die bei den meisten Automobilclubs erhältlich ist. Im Urlaub gehen die meisten gerne gut essen – dazu gehört für viele ein Glas Wein oder Bier. In Tschechien, Ungarn und der Slowakei sollten Sie danach allerdings das Auto stehen lassen. Hier gilt nämlich striktes Alkoholverbot hinter dem Steuer.

Die Versicherung überprüfen

Das Auto ist topfit, die Anreise ist bisher reibungslos verlaufen – und dann passiert ein Unfall. Es muss ja nicht gleich ein großer Aufprall mit Personenschaden sein, wenn man im Ausland einen Parkschaden verursacht, kann das Versehen schwerwiegende finanzielle Konsequenzen haben. Am besten studiert man vor Antritt der Urlaubsreise noch die Versicherungspolizze und klärt ab, welche Schäden im Ausland abgedeckt werden. Besonders wichtig ist ein Blick auf die Deckungssumme. Die Grüne Karte sollte jeder Autofahrer mitführen, gerade bei Reisen im Ausland ist dieser Schein sehr wichtig. Er gilt als Nachweis, dass ein Versicherungsschutz besteht. Wenn die Reise nach Albanien, Weißrussland, Mazedonien, Moldawien oder die Ukraine geht, ist die Grüne Karte sogar Pflicht. Niemand möchte daran denken, in den wohlverdienten Ferien verletzt zu werden.

Um sich im Notfall Wege und Schwierigkeiten zu ersparen, sind vor der Abreise Auslandskrankenversicherung oder anderer Reiseschutz zu überprüfen. Mit der EHIC (European Health Insurance Card) kann man zwar innerhalb der Europäischen Union relativ unbürokratisch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, doch beschränken sich die Leistungen nur auf die in Deutschland üblichen Tarife. Oft muss man auf die Behandlung selbst noch etwas draufzahlen. Um sich davor zu schützen, stehen günstige Reisekrankenversicherungen zur Auswahl. Auch die Frage, wer Kosten für einen möglichen Rücktransport im Notfall übernimmt, ist zu klären. Das betrifft sowohl alle mitreisenden Personen als auch das Fahrzeug selbst. Manche Leistungen sind über die Kreditkarte oder eine private Unfallversicherung abgedeckt.

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