So wird das Auto fit für die Urlaubsreise

Mit dem Auto in den Urlaub
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Der Trend mit dem eigenen Fahrzeug in die Ferien zu fahren, hält weiterhin an. Schließlich bieten Autoreisen zahlreiche Vorteile. Man kann die Anreise flexibel gestalten und ist am Urlaubsort mobil. Außerdem ist man nicht an Beschränkungen beim Gepäck gebunden und kann deutlich mehr mitnehmen als bei einer Flugreise. Um sicher am Ferienort anzukommen, sollte man jedoch das Fahrzeug vor der Fahrt einem ausgiebigen Check unterziehen.

Worauf ist besonders zu achten?

Plant man eine längere Fahrt mit einem älteren Wagen, sollte man das Fahrzeug am besten in einer Werkstätte oder in einem Automobilclub überprüfen lassen. Es gibt spezielle Urlaubschecks, wo unter anderem folgendes überprüft wird:

  • Lenkung
  • Radaufhängung
  • Riefen
  • Lichtanlage
  • Bremsen
  • Motor und Kraftübertragung

Niemand möchte auf der Fahrt durch eine Panne wertvolle Urlaubszeit verlieren. Aus diesem Grund lohnt sich gerade bei älteren Fahrzeugen die Investition in einen professionellen Urlaubscheck. Werden dabei schwere Mängel aufgedeckt, sollte man den Kauf eines anderen Fahrzeugs in Erwägung ziehen. Bei mobile.de zum Beispiel findet man Gebrauchtwagen in verschiedenen Preisklassen. Auch wenn man ein neueres Modell fährt, lohnt sich ein Check des Wagens.

Besonderes Augenmerk ist auf den Zustand der Reigen zu legen. Möchte man mit dem eigenen Wagen auf Skiurlaub in die Alpen aufbrechen, muss man mit winterlichen Fahrverhältnissen rechnen. Optimalen Grip bieten Reifen mit einer Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern. Zwar sind vom Gesetz her nur 1,6 Millimeter vorgesehen, gerade im Winter sollten die Reifen jedoch nicht bis zu dieser Marke abgefahren werden. Der Reifendruck spielt auf Urlaubsfahrten ebenfalls eine entscheidende Rolle, da man in der Regel mehr Gepäck einlädt als im Alltag. Der Reifendruck sollte dementsprechend erhöht werden. Wer den Reifendruck an die Beladung anpasst, spart Sprit und schont die Reifen.

Die Lichtanlage überprüft man am besten zu zweit. Dabei sollte man den Rückfahrscheinwerfer und das Bremslicht nicht vergessen. Die Flüssigkeitsstände lassen sich auch ohne fachmännische Hilfe kontrollieren. Öl. Kühlflüssigkeit, Scheibenwaschmittel und die Bremsflüssigkeit sind in jedem fall zu überprüfen und gegebenenfalls nachzufüllen.

Sicherheit während der Fahrt

Für das Verladen der Koffer sollte man genügend Zeit einplanen. Es muss gewährleistet sein, dass sich das Gepäck auch bei einer Notbremsung nicht selbstständig machen kann. Schwere Koffer sind am besten direkt hinter der Rücksitzlehne zu verstauen. Bei einem so beladenen Auto bleibt der Schwerpunkt nämlich weit unten und es kommt zu keiner Beeinträchtigung in engen Kurven. Wer sich für eine Dachbox entscheidet, sollte nur leichtere Gegenstände darin verwahren. Durch den höheren Luftwiderstand muss man beim Fahren mit Dachbox mit einem höheren Spritverbrauch rechnen. Jeder möchte natürlich so schnell wie möglich am Urlaubsort ankommen.

Allerdings lässt die Konzentration des Fahrers nach einiger Zeit nach. Gerade wenn man über einen längeren Zeitraum auf der Autobahn unterwegs ist, passiert es immer wieder dass Autofahrer kurz einnicken. Dieser Sekundenschlaf kann zur Lebensgefahr werden, da man in übermüdetem Zustand nicht mehr richtig reagiert. Experten raten, alle 200 Kilometer oder alle zwei Stunden eine Pause einzulegen. Dabei sollte man sich ein wenig an der frischen Luft bewegen.  Besser eine Pause mehr einzulegen als durch Übermüdung einen Unfall zu riskieren.

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