Urlaub in Alaska – Pauschalreise oder individuell?

Alaska
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Die Zeiten, wo jeder nur am Mittelmeer Urlaub machen wollte, sind lange vorbei. Immer mehr Menschen zieht es in entlegene Gebiete, viele möchten in den Ferien Natur pur erleben. Alaska hat sich bei Naturliebhabern als faszinierendes Reiseziel etabliert. Hat man sich für Alaska als Reiseziel entschieden, sollte man zunächst einmal überlegen ob man beim Alaska Reisen Spezialist eine Pauschalreise bucht oder das Land lieber auf eigene Faust erkundet. Beide Reisevarianten haben ihre Vor- und Nachteile. Fährt man mit einer Reisegruppe, erspart man sich einige Formalitäten. Für die Einreise nach Alaska ist nämlich eine Genehmigung einzuholen.

Seit 2009 müssen Urlauber aus Mitteleuropa kein Visum mehr beantragen. Die Abwicklung der Genehmigung erfolgt per Internet. Man registriert sich beim „Electronic System for Travel Authorization“ und schickt den Antrag online ab. Wichtig ist, alle Punkte auszufüllen, die Erteilung der Genehmigung erfolgt dann innerhalb von 72 Stunden. Möchte man die Tour durch Alaska individuell planen, sollte man wissen dass Flüge und Unterkünfte in den Sommermonaten gut gebucht sind. Nimmt man an einer Pauschalreise teil, braucht man sich nicht um Flug und Hotel kümmern. Wer sich einen ersten Eindruck des Landes verschaffen und für die Reiseplanung nicht viel Zeit investieren möchte, ist mit einer Gruppenreise gut beraten. Man kommt einfach zur vereinbarten Zeit zum Flughafen, um die Transfers, Hotelbuchungen und die Reiseroute kümmert sich der Veranstalter. Allerdings ist man auf der anderen Seite an das vorgegebene Programm gebunden und kann den Aufenthalt an besonders faszinierenden Orten nicht verlängern. Gruppenreisen sind auch ideal für alleinstehende Menschen. Es macht vielen mehr Spaß, ein neues Land in Gesellschaft zu erkunden. Auf Pauschalreisen können leicht Freundschaften geschlossen werden.

Was bei Individualreisen zu beachten ist

Da es sich bei Alaska um ein sehr großes Land handelt, lohnt es sich, bei Individualreisen einen Mietwagen zu buchen. Während der Fahrt kann man sich bereits von der Schönheit der Landschaft überzeugen. Außerdem ist man mit einem Mietwagen mobil und flexibel. Als besonders sehenswert gelten die zahlreichen Nationalparks des Landes. Hier kann man heimische Tierarten beobachten und Pflanzen entdecken, die es in Europa nicht gibt. Wer mit dem Auto in Alaska unterwegs ist, sollte sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Wie in allen anderen US-amerikanischen Bundesstaaten ist die Geschwindigkeit in Meilen und nicht in km/h angegeben. Auch bei den Wegweisern muss man sich umstellen, da auch Entfernungen in Meilen ausgewiesen werden. Eine Strecke von 100 Meilen sind ungefähr 160 Kilometer.

Möchte man in Alaska einen Mietwagen leihen, muss man zumindest 25 Jahre alt sein. Generell reicht ein nationaler Führerschein für das Ausleihen eines Autos, Experten empfehlen jedoch, einen internationalen Führerschein mitzuführen. Dadurch kann man sich bei Kontrollen Probleme und Diskussionen ersparen. Unbedingt sollte man das absolute Alkoholverbot am Steuer beachten. Reist man mit der Familie, ist für jedes Kind ein der Größe entsprechender Kindersitz zu installieren.

Urlaub in Alaska – Pauschalreise oder individuell?
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